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Gitarre
Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? |
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Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten? Allgemein: Diese Stimmung ist erst seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebräuchlich. Daneben werden Offene Stimmungen (Open Tunings) verwendet. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Stück Das Loch in der Banane von Klaus Weiland. Bei offenen Stimmungen wird die Gitarre so gestimmt, dass beim Anschlagen der leeren Saiten ein Akkord erklingt. Durch das Mitschwingen der leeren Saiten erhält die Gitarre einen volleren Klang. Noten für Gitarre werden im Violinschlüssel notiert, erklingen aber eine Oktav tiefer. Heutzutage hat die Tabulaturdarstellung gegenüber der Notendarstellung wieder an Bedeutung gewonnen, um Musikstücke schriftlich festzuhalten und zu lesen. Konzertgitarre Hochwertige Konzertgitarren werden mit Schellack handpoliert. Mit diesem natürlichen Harz wurden früher auch sämtliche Möbel lackiert. Er hat den Vorteil, dass er jederzeit wieder auf Hochglanz poliert werden kann und kleine Kratzer dadurch wieder verschwinden. Allerdings verlangt Schellack eine konsequente Pflege und Nachpolitur, um nicht unansehnlich stumpf auszusehen. Die Konzertgitarre hat im Vergleich zur Western- und E-Gitarre ein breiteres Griffbrett. Die drei Basssaiten sind aus Nylonseide und mit Kupfer- oder Silberdraht umsponnen, gelegentlich auch die 3. (g-) Saite. Die drei (bzw. zwei) Melodiesaiten sind aus massivem Nylon. Seit einiger Zeit wird für die g-Saite auch Carbon verwendet. Es gibt immer noch alte Konzertgitarren, die mit Darmsaiten bespannt sind. Diese bestehen heutzutage aus Schafsdarm. Die erste Konzertgitarre mit der heutigen 8 Form wurde übrigens von einem Spanier namens Torres vor ca. 2 Jahrhunderten entwickelt. Flamencogitarre Folk- und Westerngitarre Die Folk -Westerngitarre hat einen sehr hellen Klang der durch das Benutzen eines Plektrum ( Plektro) noch brillanter ist. Auf einer solchen Gitarre kann man gut Pop und Rock Musik nachspielen. |
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E-Gitarre
Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? |
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Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten? Allgemein: Der Korpus einer E-Gitarre besteht meist aus massivem Holz (Solid Body). Selten werden auch andere Materialien wie unterschiedliche Kunststoffe oder Graphit verwendet. Es gibt aber auch E-Gitarren mit einem der akustischen Gitarre ähnlichen Hohlkörper sowie Mischformen ("Semi-solid"). Das verwendete Material, die Beschaffenheit des Materials und die Form des Klangkörpers spielen eine entscheidende Rolle für den Klang. Das Musikinstrument E-Gitarre besteht bei genauerer Betrachtung aus dem eigentlichen Instrument und dem Gitarrenverstärker, da dieser einen erheblichen Anteil an der Klangformung hat. Augenfällig wird dies an Hand des Klangs, der bei der Übersteuerung von Röhrenverstärkern erzeugt wird. Die in die Übersteuerung getriebenen Röhren erzeugen einen singenden, lebendigen Ton, der die moderne Popularmusik geprägt hat. Seit den 1960er Jahren gibt es Effektgeräte auf Halbleiterbasis, die den Klang übersteuerter Elektronenröhren nachempfinden. Dennoch ist bis dato das Lager der Puristen vorherrschend, nach deren Ansicht ein "echter Vollröhrenverstärker" in der musikalischen Darbietung bislang nicht übertroffen wurde. Dass dennoch eine relativ große Anzahl von Gitarrenverstärkern auf Halbleiterbasis verkauft wird, liegt an den geringeren Kosten dieser Bauweise. In den letzten Jahren werden auch immer mehr "digitale" Gitarrenverstärker entwickelt, die mittels einem digitalen Signalprozessor und Software den Klang erzeugen. Dadurch ist es möglich, den Klang von vielen Gitarrenverstärkern mit einem einzigen Gerät zu realisieren. |
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