Kristina Schaum

geboren am 23.12.1982 in Gießen; aufgewachsen in Friedberg, Hessen

Zu meiner Person

Meine sängerische Ausbildung begann ich zunächst im Kinderchor,
später in der Kantorei meiner Heimatgemeinde Friedberg (Hessen).

Von 2003 bis 2009 studierte ich Gesang an der Musikhochschule
Freiburg bei Prof. Dorothea Wirtz sowie in der Liedklasse Prof. Hans
Peter Müller, Pädagogik bei Prof. Anselm Ernst. In der dortigen Opernschule
erhielt ich meine Ausbildung unter der Leitung von Prof. Gerd
Heinz und Prof. Alexander Schulin.
Meisterkurse und Workshops bei Peter Kooij, Detlef Bratschke, Michael Form, David Breitman und
René Jacobs gaben mir wichtige Impulse im Bereich der historischen
Aufführungspraxis, mit der ich mich in Studien bei Robert Hill,
Ekkehard Weber und Agnes Dorwarth intensiv auseinander gesetzt
habe.
Konzertreisen führten mich u. a. nach Korea, wo ich im Oktober
2009 als Pamina auf der Bühne stand. In der Spielzeit 2009/2010 war
ich zudem als Marzelline (Fidelio in der Fassung von Bo Wiget) an
der Kammerbühne des Theater Freiburg zu Gast. Im Konzert konnte
ich bereits mit renommierten Ensembles wie der Südwestdeutschen
Philharmonie Konstanz und dem Freiburger Barockorchester musizieren.

Ein besonders eindrückliches Erlebnis war ein Auftritt in San
Marco (Venedig) mit Werken Monteverdis. Konzertmitschnitte (u.a.
durch den SWR) und CD-Produktionen dokumentieren mein Schaffen.
Gesang ist aber nicht mein einziges Instrument. Begonnen habe ich
mit dem Spiel auf der Blockflöte, dazu kam Klarinette, Kontrabass
und das obligatorische Klavier. Im Studium hatte ich das Glück, bei
Ekkehard Weber Unterricht auf der Gambe nehmen zu können. Seit
neustem versuche ich mich auf Geige und Trompete, aber aus Zeitgründen
bleibt es beim "versuchen".

Nach meinem Studium setzte ich meine pädagogische Ausbildung
durch Seminare des Institus für elementare Musikerziehung (IfeM)
fort und bin lizenzierte Lehrerin für Musikgarten.

Zur Zeit habe ich eine Gesangsklasse an der Musikschule Schriesheim,
leite drei Chöre (Kindergarten und Grundschule) für die Pfälzische
Musikschule, für die ich auch als Blockflöten- und Gesangslehrerin
arbeite, und gebe Kurse für Musikalische Früherziehung ("Musik
und Tanz", "Musikgarten für Babys" und "Musikkindergarten") bei der
Musikschule Freinsheim.

Wie sieht mein Unterricht aus?

Alle Menschen sind verschieden, jeder Schüler und die ihm eigene Entwicklung in seinem Tempo stehen im Mittelpunkt meines Unterrichts.
Beim Musizieren geht es mir nicht um das Eintrichtern von Wissen, sondern vielmehr um das Entdecken und das aktive Tun.
Die Freude daran steht über dem Zwang zur Perfektion. Ich möchte jedem zeigen, das Musik machen einfach gut tut, völlig egal, ob man Applaus dafür bekommt oder nicht.

In der Musikalische Früherziehung wird gesungen, getanzt, auf elementaren Musikinstrumenten gespielt und noch viel mehr.
Vertrautes wird stets durch Neues ergänzt und fortgeführt. Mir persönlich ist dabei die Weitergabe unseres Kulturgutes (über die bekannten Volkslieder wie "Alle meine Entchen" hinaus) genauso wichtig wie das Kennenlernen anderer Sprachen und Kulturen ("Weltmusik").
Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und die Offenheit dem Anderen gegenüber lassen Musik lebendig werden. Grundlage dafür ist ein gutes Körpergefühl und ein fließender Atem.
All das vermittelt bereits gute Musikalische Früherziehung – aber psst, das verraten wir den Kindern nicht.

 

Steckbrief

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